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Frei

DetermApp ist nicht nur kostenlos, sondern auch frei. Es gibt also keine kostenpflichtige Vollversion oder In-App-Käufe . Die DetermApp-Tools werden unter der GPL-Lizenz veröffentlicht. Dadurch dürfen Sie die DetermApp-Tools nutzen, analysieren und verändern. Natürlich gibt es auch Bestimmungsschlüssel umsonst kostenlos.

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Erweiterbar

Durch die DetermApp-Tools wird es jedem ermöglicht, Bestimmungsschlüssel zu erstellen. Ganz egal, ob für die private Verwendung, den eigenen Unterricht oder die eigene Forschungseinrichtung. Dabei ist das Erstellen eines Bestimmungsschlüssels ganz einfach. Sie benötigen dafür keine IT-Kentnisse. Versprochen! Dabei gehören Ihre Daten Ihnen: Sie können mit Ihrem Bestimmungsschlüssel wirklich alles tun, was Sie wollen.

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Überall

DetermApp ist platformunabhängig: Jedes Gerät mit einem Browser (Firefox, Chrome, ...) kann DetermApp nutzen. Wenn Sie einen modernen Browser verwenden, können Sie festlegen, in welcher Auflösung Sie die Bilder angezeigt bekommen wollen. Damit können Sie DetermApp auch unterwegs benutzen, ohne Ihr Datenvolumen leerzusaugen. Sie können aber auch (in untersützten Browsern) Bestimmungsschlüssel vollständig herunterladen - dann können Sie ihn wirklich überall verwenden.

Entstehung

Im Jahr 2014 haben wir eine digitale Bestimmungshilfe für wirbellose Wassertiere entwickelt und vorgestellt. Diese wird in der Ökoschule Franzigmark (Halle Saale) im Rahmen des Biologieunterrichts erfolgreich verwendet. Aufgrund von Anfragen zum Klassifizieren anderer Tierarten kam uns der Gedanke, eine Plattform für Bestimmungsschlüssel zu schaffen. Unsere Idee war, dass jeder Anwender individuell seine Bestimmungsschlüssel einpflegen bzw. bereits vorhandene erweitern kann.

Mit DetermApp haben wir die dazu nötige Platform geschaffen. In Bezug auf die Informationserweiterung durch den Nutzer ist eine Parallele zu Wikipedia und der in Linux enthaltenen Paketverwaltung nicht von der Hand zu weisen und von uns gewollt. Desweiteren haben wir darauf geachtet, unsere Software plattformunabhängig zu entwickeln und frei (unter der GPL-Lizenz) zur Verfügung zu stellen.

Im Unterschied zu anderen digitalen Programmen verwenden wir einen Baum, ähnlich zu analogen Schautafeln. An jeder Verzweigung wird eine Frage zum Aussehen des gesichteten Tieres gestellt, zu der die zutreffende Antwort gewählt wird. Das wird solange fortgeführt, bis das Lebewesen, auf welches alle gewählten Merkmale zutreffen, gefunden ist und dann mit hinterlegtem Bildmaterial verglichen werden kann. Diese Art der Bestimmung ermöglicht ein eindeutiges Ergebnis.

Andere Software filtert nur nach wenigen Merkmalen, wie zum Beispiel Farbe und Größe. Dabei bleibt eine Vielzahl an möglichen Ergebnissen übrig, welche der Nutzer mit dem Bildmaterial abgleichen muss. Desweiteren gibt es keine Möglichkeit, die Artendatenbank nach eigenen Konzepten zu erweitern.

In Zusammenarbeit mit dem UFZ (Helmholtz Zentrum für Umweltforschung) entstand unser erstes praxisorientiertes Fallbeispiel in Form eines Bestimmungsschlüssels für Schmetterlinge. Dabei verfolgten wir einen innovativen Ansatz, der vorrangig auf eindeutigen Mustern und Merkmalen der Falter basiert. Mit Graustufen-Fotos wird eine Fokussierung auf die in der Frage angesprochenen Merkmale gewonnen und eine optimale Benutzerfreundichkeit garantiert. Auf die farblichen Aspekte geht die Bestimmung erst in späteren Abfragekriterien ein. Somit wird die Fehlbestimmung aufgrund von unterschiedlicher Farbwahrnehmung vermieden.

Das Interesse des UFZ an DetermApp lag am Tagfaltermonitoring (TMD). Unsere Software erleichtert Monitoringprogramme und kann gezielt von den Teilnehmern mit neuen Erkenntnissen ergänzt werden. Es ergeben sich dennoch viele weitere Einsatzgebiete für die DetermApp.

"Digitale Bestimmungshilfe für Wirbellose Wassertiere" (DBWW) war die erste Version, die der Öffentlichkeit 2015 präsentiert wurde bei Jugend Forscht (aber nie veröffentlicht wurde, da sich die Umsetzung als große PowerPoint-Präsentation in der Testpahse als schlecht nutzbar erwies.)

Die Android-Version der DBWW, die damals einfach nur "Bestimmungshilfe" hieß. Die "wirbellosen Wassertiere" kamen in dem Namen nicht vor, weil schon diese App erweiterbar war (durch das komplizierte Kopieren eines Bestimmungsschlüssels in einen bestimmten Ordner, was jedoch nicht sehr Anwenderfreundlich war.).

Das Deckblatt der Projektarbeit bei Jugend Forscht 2016. Es war (anfangs) mit den Worten "coming soon" der einzige Inhalt unserer Website, die am Tag der Präsentation bei Jugend Forscht erstellt wurde.

Unterstützer

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ
Christian-Wolff-Gymnasium Halle